Intime Gesundheit

Schlaf: Warum Männer nach dem Sex einschlafen (und Frauen nicht)

Es ist eine chemische Reaktion! Es gibt keine einfache, endgültige wissenschaftliche Erklärung für dieses uralte Rätsel. Aber wenn man lange genug darüber nachdenkt, ergibt die Verbindung zwischen Sex und Schlaf einen Sinn, vor allem wenn man bedenkt, dass viele Männer ihren ersten Orgasmus im Schlaf haben.

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Feuchte Träume, nächtliches Anschwellen, morgendliche Erektionen… Letztendlich sind wir vielleicht nicht besser als Gottesanbeterinnen: Männchen paaren sich auch dann noch, wenn sie von ihren Liebhabern geköpft wurden. Aber sie fallen nicht in einen tiefen Schlaf…

Sind die Hormone schuld?

Nach einem Orgasmus werden sowohl bei Männern als auch bei Frauen chemische Stoffe wie Oxytocin, Prolaktin, Gamma-Aminobuttersäure (GABA) und Endorphine ausgeschüttet. Jeder dieser Stoffe trägt zu dem sich wiegenden, schnarchenden Gefühl bei, also zu dem starken Schlafbedürfnis und dem Schlaf, der sie einholt. Das Hormon Oxytocin hat bekanntermaßen mehrere Wirkungen, darunter die Festlegung des mütterlichen Verhaltens, die Stimulierung der Kontraktion der glatten Uterusmuskulatur bei der Geburt und die Stimulierung des Milchausstoßes (Milchflusses). Es ist auch als „Kuschelhormon“ bekannt, da es das Bedürfnis nach Nähe und Bindung weckt. In einer Studie hemmte Oxytocin das männliche Sexualverhalten bei Präriemäusen. Vielleicht ist es Oxytocin, das uns satt und ausgeruht fühlen lässt.

Prolaktin ist ein weiterer Akteur in der Sex/Schlaf-Saga. Prolaktin wird in der Hirnanhangdrüse produziert und seine bekannteste Funktion ist die Anregung der Milchproduktion. Es wird angenommen, dass Prolaktin die sexuelle Erregung nach dem Orgasmus mindert und Sie daran hindert, Sex zu haben. Der Prolaktinspiegel steigt während des Schlafs an, und einige Patienten mit Prolaktin-produzierenden Tumoren berichten über Schläfrigkeit. Prolaktin scheint also einer der Übeltäter zu sein. Der Feind des Paares.

GABA und Endorphine haben ebenfalls eine beruhigende Wirkung und können dazu führen, dass man nach dem Sex ohnmächtig wird. Daher der Tiefschlaf. Warum also scheint das Nickerchen nach dem Sex so eine Männersache zu sein? Und ist es ein Problem, wenn der eine eine stärkere Libido hat als der andere?

Ein Zustand des Halbbewusstseins

Es mag einige von Ihnen schockieren, aber Männer sind dafür bekannt, dass sie in einer Reihe von halbautomatischen Zuständen ejakulieren, z. B. bei Prostatauntersuchungen oder beim Durchblättern von verrückten Ausgaben des Magazins National Geographic. Frauen hingegen haben nicht immer einen Orgasmus während des Geschlechtsverkehrs, da sie dann keine anderen Hormone produzieren. Wenn Sie also ein Leistungsproblem haben, sollten Sie sich unsere 15 einfachen Methoden zur Verlängerung des Sex (um ein Vielfaches)nicht entgehen lassen .

Wir haben nachgeforscht, aber wir können keine Studie finden, die sich mit der Schläfrigkeit nach der Masturbation befasst (weder bei Männern noch bei Frauen). Dieser Zustand von Müdigkeit und Schläfrigkeit ist nicht nur mit dem Orgasmus verbunden, sondern auch mit der körperlichen Anstrengung im Bett. Um die Wissenschaft voranzubringen, werfen Sie einen Blick auf eine französische Live-Sex-Seite und geben Sie uns Ihr Feedback in den Kommentaren (es ist für die Wissenschaft … eh … !).

Über den Autor

Pamela Dupont

Beim Schreiben über Beziehungen und Sexualität entdeckte Pamela Dupont ihre Leidenschaft: das Schreiben fesselnder Artikel, die menschliche Emotionen erforschen. Jedes Projekt ist für sie ein Abenteuer voller Verlangen, Liebe und Leidenschaft. Mit ihren Artikeln versucht sie, ihre Leser zu berühren, indem sie ihnen neue und bereichernde Perspektiven auf ihre eigenen Gefühle und Erfahrungen bietet.

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